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Letzte Schlagzeilen Es knallt, es zischt, zu sehn is nuescht - Thursday, Dec. 28, 2006 Sport Wat? Ich?? Redaktionsanschrift humbi@diaryland.com Die Randnotitz Anscheinend liest niemand meine Randnotizen. Oder irre ich mich? Meine Diaryrings
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Praktikantin gesucht Sunday, Dec. 17, 2006 - 11:35 Da macht man am Sonntagmorgen ganz harmlos den Rechner an und will mit der Arbeit beginnen (dem dreimal verdummelten Heftromankonzept für Bastei, zu dem ich leider leider viel zu selten komme und das nach meinem Dafürhalten schon längst raus sein müsste), ruft blauäugig seine Emails ab - und was passiert? Plötzlich kann man sich vor Arbeit kaum noch retten. Nicht einer, nicht zwei, nein: gleich drei Artikelvorschläge, die ich in den letzten Tagen für Zeitschriften gemacht hatte, sind angenommen worden und harren jetzt ihrer Auswertung. Zu diesem Zweck muss ich einmal eine komplette TV-Miniserie sichten, die seit gestern abend hier rumliegt. Dann muss ich bezüglich eines Mitte 2007 kommenden Kinofilms mit Nick Cage eine gründliche Internetrecherche machen (wie soll man auch sonst vier Textseiten über einen Film schreiben, den bis Redaktionsschluss niemand gesehen haben wird - man watet durch die Gerüchteküche). Und schließlich, und darauf bin ich momentan besonders scharf, gilt es, eine Reihe amerikanischer Romanautoren zu interviewen und aus diesen Interviews ein Feature zu machen, was so ganz nebenbei den "Beruf amerikanischer SF-Autor" portraitiert und die Gegensätze zum deutschen Pendant klar herausarbeitet. Geht ja nichts über hehre Ansprüche... Und weil das so schön anspruchsvoll klingt, will ich aus diesem Material auch noch eine weitere Veröffentlichung für eine andere Publikation basteln. Synergieeffekte nutzen. Und so ganz nebenbei ist ein zehnseitiger Essay aus der New York Times Book Review für ein neues deutsches SF-Magazin zu übersetzen (wofür rein theoretisch auch noch die Kenntnis des gut 500 Seiten starken Romans nötig wäre, der dem Essay zugrunde liegt), dazu noch ein Rollenspielband sowie ganze 10 (in Worten: zehn) Hörspiele zu rezensieren. Und das alles bis Mitte Januar. Nein, mir ist nicht langweilig. Wie war das mit den Weihnachtsfeiertagen? Das waren doch sieben, oder? Und so ganz nebenbei arbeite ich an einem Werbemailing für meine Einmannfirma, das ebenfalls im Laufe des Januars in die Post gehen sollte und grafisch einiges an Arbeit erfordert. Hab' ich schon erwähnt, dass ich eine Praktikantin brauchen kann? Kohle gibt's keine, aber Ruhm, Ehre, warmes Mittagessen und immer ausreichend Kaffee. Sowie ein fundiertes und professionelles Abschlusszeugnis, sowas kann ich gut. Bewerbungen nehme ich jederzeit dankend entgegen, eigener Laptop und flexible Arbeitszeiten sind Bedingung.
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